Mein Buchjahr 2009 – Geliebt, gelacht, gelangweilt

    geschrieben am 2. Januar 2010
Kategorie/n: Bücherregal » 2 Kommentare

Ich möchte mal einen kleinen Blick auf die Bücher werfen, die ich 2009 gelesen habe. =)

Seelen – Stephenie Meyer
Bis(s) zum Ende der Nacht – Stephenie Meyer
Elfenseele – Hinter dem Augenblick – Michelle Harrison
Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod – Bastian Sick
Betty und ihre Schwestern – Louisa May Alcott Kinderbuch
Über das Schreiben – Sol Stein
Sturmhöhe – Emily Brontë abgebrochen
Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns – Helene Fielding
Puls – Stephen King
Frühling, Sommer, Herbst und Tod – Stephen King abgebrochen
Das Leben und das Schreiben – Stephen King
City of Glass – Cassandra Clare
Blutschwestern – Richelle Mead
Blaues Blut – Richelle Mead
Schattenträume – Richelle Mead
Blutherz – Michael Wallner
Die Bücherdiebin – Markus Zusak
Faunblut – Nina Blazon
Totenbraut – Nina Blazon
Succubus Blues – Richelle Mead
Evernight – Claudia Gray
Cedars Hollow – Charlotte Schäfer
Tintenherz – Cornelia Funke k. B./abgebrochen
Gossip Girl I – Cecily von Ziegesar
Gossip Girl II – Cecily von Ziegesar
Prestige – Meister der Magie – Christopher Priest
Kalt ist der Abendhauch – Ingrid Noll
Der geheime Zirkel I – Libba Bay
Der geheime Zirkel II – Libba Bay
Der geheime Zirkel III – Libba Bay
Elfennacht – Frewin Jones
Der Vorleser – Bernhard Schlink
Mansfield Park – Jane Austen abgebrochen
Die Dämonenseherin – Brigitte Melzer
Brennen muss Salem – Stephen King
Rubinrot – Kerstin Gier

Zwar waren ein paar absolute Fehlgriffe dabei, aber woraus soll man sonst lernen, wenn nicht aus schlechten Büchern. :)

 

Wie erkennt man, dass man buchsüchtig ist?

    geschrieben am 17. Oktober 2009
Kategorie/n: Bücherregal » 7 Kommentare

Lilly Berry hat einen tollen Eintrag in ihrem Blog, deswegen möchte ich auch mal überprüfen, ob mich die Buchkrankheit vielleicht erwischt hat. :)

Du erkennst, dass du buchsüchtig bist, wenn …

  • … Du deinen eigenen Sachbearbeiter bei Amazon hast.
  • … Deine Kreditkartenabrechnungen per Büchersendung verschickt werden.
  • … Du erst eine Buchserie komplett kaufst, und du dich noch bevor du überhaupt den ersten Teil gelesen hast, auf Teil 4 freust.
  • …. Du das Jahr nicht in Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter, sondern Frühjahrsneuerscheinungen und Herbstneuerscheinungen einteilst.
  • … Du mehr Lieferauskünfte deines Online-Buchhändlers als Spam-Mails zugeschickt bekommst.
  • … Du deine Buchhandlung danach auswählst, wie weit es zum nächsten Parkhaus ist, damit du nicht so weit und so schwer tragen musst.
  • … Dein SUB (Stapel ungelesener Bücher) in Höhe und Ausrichtung dem Schiefen Turm von Pisa ähnelt.
  • … Du dich im Mai ärgerst, wenn ein im Oktober erscheinendes Buch noch nicht in der Datenbank deines Online-Buchhändlers zum Vorbestellen aufgeführt ist.
  • … Du dir die Namen der Familienmitglieder deiner Serienhelden besser merken kannst, als die deiner eigenen Verwandtschaft.
  • … Dein Postbote dich hasst.
  • Deine Familie dich ohne Buch vor dem Gesicht gar nicht mehr erkennt.
  • … Du dich über ein schlechtes TV-Programm und somit mehr Lesezeit freust.
  • … Du dich bei eBay im Eifer des Gefechts selbst überbietest.
  • … Die Leihbücherei deines Heimatortes nur aufgrund deiner Buchspenden existieren kann.
  • … Du alle Wochenenden im Baumarkt verbringst, um dir neue Regalbretter zuschneiden zu lassen!
  • … Dein Puls auf 180 steigt, sobald dein SUB (Stapel ungelesener Bücher) auf unter 5 sinkt.
  • … Dich alle im Ort nur „Der Schrecken der Flohmärkte“ nennen.
  • … Dein Vermieter dir kündigt, weil die Statik des Hauses nicht für deine Buchmengen ausgerichtet ist.
  • … Du an Sonn- und Feiertagen entweder online bestellst oder an den Hauptbahnhof gehst, um dir Suchtstoff zu beschaffen!
  • … Du in den Urlaub fährst und die Klamotten im Handgepäck hast und der Koffer ist voller Bücher.
  • … Du deine Bücher grundsätzlich mit Schutzfolien versiehst, damit sie beim (sowieso schon vorsichtigen) Lesen nicht leiden.
  • … Du bereits Freundschaften gekündigt hast, weil du ausgeliehene Bücher beschädigt zurückbekommen hast.
  • … Du heimlich in der Buchhandlung an den neuen Büchern riechst und dich dabei verstohlen umsiehst.
  • … Du Menschen, die die letzte Seite eines Buches zuerst lesen, für nicht gesellschaftsfähig hältst.
  • … Jedes Buch behältst, obwohl es dir überhaupt nicht gefallen hat oder du es nie lesen wirst.
  • … Du das Gefühl hast, einen guten Freund verloren zu haben, sobald du ein gutes Buch beendet hast.
  • … Du niemals das Haus ohne Buch verlässt.
  • … Du dich über Bücher ärgerst, die dir nicht gefallen, du sie aber trotzdem zu Ende liest.
  • … Du Grundsätzlich für jedes Buch ein neues Lesezeichen verwendest.
  • … Du anstatt vor das Aquarium vor dein Bücherregal sitzt.
  • … Du als ansonsten friedliebender Mensch Mordgedanken bei schlampigen Übersetzungen oder Grammatik- und Rechtschreibfehlern hegst.
  • … Du beim Lesen von dicken Büchern immer zwischendurch mal wieder den Klappentext liest.
  • … Du dich über dein neues Auto nur deshalb freust, weil du nun auch die schweren Hardcover mit dir herumschleppen kannst.
  • … Du dir nicht vorstellen kannst, wie man in der Supermarktwarteschlange NICHT lesen kann.
  • … Du dir zu allen Feiertagen nur Bücher wünscht, obwohl du mindestens zwei Leben bräuchtest, um deinen derzeitigen SUB auch nur annähernd abbauen zu können.
  • … Du dir ein ausgeliehenes Buch, das dir gut gefallen hat, nach dem Lesen kaufst, obwohl du noch nie ein Buch zweimal gelesen hast.
  • Bin ich nun ein kleiner Süchtling oder nicht? Ich weiß es nicht. Eher wohl nicht, wenn ich mir das so anschaue. Aber ich liebe Bücher trotzdem. <3

     

    “Schattenträume” von Richelle Mead

        geschrieben am 20. September 2009
    Kategorie/n: 5 Sterne » 10 Kommentare

    Bewertung:
    Verlag: LYX Verlag
    Seiten: 378
    Preis: 12,95 EUR
    Autorin: Richelle Mead

    Rose Hathaway steht vor ihrem Abschluss an der Vampirakademie. Doch sie hat alles andere als Schule im Kopf. Die verbotene Liebe zu ihrem Mentor Dimitri brennt unvermindert in ihr, und seit sie zum ersten Mal einen Strigoi im Kampf getötet hat, wird sie von düsteren Visionen heimgesucht. Da wird Rose vor eine schwere Wahl gestellt. Und egal, wie sie sich entscheidet, sie droht jemanden zu verlieren, den sie liebt …

    Nach diesem Buch braucht man erst einige Minuten, um sich wieder zu fassen. Verglichen zu den beiden Vorgängerin der Geschichte, ist “Schattenträume” um einiges düsterer und auch verstörender. Seit Masons Tod hat sich nicht nur die Welt um Rose verändern, sondern auch sie selbst hat es getan. Noch immer ist sie die taffe Heldin, die man lieb gewonnen hat, doch die Unvernunft und Kindlichkeit, die früher ebenfalls zu ihrem Wesen gehört hatten, scheinen nun gänzlich verschwunden zu sein. Übrig bleibt nur noch das Mädchen, das viel zu schnell erwachsen werden musste.

    Man leidet mit ihr, wenn man mitlesen muss, wie Rose langsam die Welt zu entgleiten droht. Bereits am ersten Tag der wichtigen Prüfung für ihren Abschluss, droht Rose durchzufallen, sie sieht stetig ihren toten Freund Mason vor sich, glaubt dabei, verrückt zu werden und wird immer wieder mit der glücklichen Liebe ihrer besten Freundin Lissa und deren Freund Christian konfrontiert, wogegen sie, das was zwischen ihr und Dimitri ist, unterdrücken muss. Zudem wird eine alte Geschichte wieder aufgerollt, denn die Verurteilung Victor Dashkovs steht kurz bevor.

    Ich war nicht begeistert, als Victor Dashkov wieder ins Geschehen miteinbezogen wurde, weil ich bereits befürchtet hatte, dass Lissa wieder eine größere Rolle zuteil wird. Letzten Endes hat sie wieder etwas mehr Stellenwert eingenommen, aber es hielt sich dennoch angenehm in Grenzen.

    Stattdessen konnte man dadurch auch einen Blick auf den Königshof werfen, bekam einen Blick auf den Plan der Königin Tatjana und stellte auch hier fest, dass eine allgemeine Veränderung allmählich in der Welt der Moroi stattfindet. Mia Rinaldi, eine ehemalige Rivalin und inzwischen gute Freundin von Rose und Lissa, lässt sich von Wächtern ausbilden, um im Kampf bestehen zu können. Victor Dashkovs Auftauchen hatte schließlich auch etwas Gutes, weil Rose dadurch weitere Informationen über ihren derzeitigen Zustand bekam und ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte Mal war, dass wir ihn zu Gesicht bekommen.

    Ich kann mich nicht entscheiden, ob mir “Schattenträume” besser gefällt, als “Blaues Blut”. Durch die düstere Stimmung hat das Buch verständlicherweise einiges an Witz eingebüßt, der normalerweise die Reihe ausmacht. Besonders die letzten Seiten war tränenreich, da zuvor alles so schien, als würde es gut werden. Schade ist, dass es erst so weit kommen musste, damit es einmal zu einer Konfrontation zwischen Rose und Lissa kommt.

    Lissa ist jemand, mit dem ich mich einfach nicht anfreunden kann. Man merkt natürlich, dass Rose ihr etwas bedeutet und es ihr wichtig ist, ihrer Freundin nahe zu sein bzw. ihr auch Gutes zu tun, aber dabei ist sie auch sehr selbstsüchtig. Sie bemerkt weder wie schlecht es Rose eigentlicht geht, noch, versucht sie sie zu unterstützen, sondern hat immer den Wunsch, dass sie bei ihr bleibt, weil sie sich mit ihr sicherer fühlt. Roses Wünsche geraten in ihrer Denkweise dabei vollkommen in Vergessenheit. Gerade in “Schattenträume” merkt man das sehr deutlich – genauso wie man aber auch merkt, dass Rose langsam versucht, auch auf sich zu achten.

    Ein weiterer Verlierer in dieser Geschichte ist wohl Adrian, was mich persönlich sehr traurig macht, da ich ihn sogar lieber mag, als Dimitri. Am Ende stellt man zum ersten mal wirklich fest, wie viel Rose ihm eigentlich bedeutet. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass sie je seine Liebe erwidern kann. Aber wir werden sehen …

    Ich kann mir nicht mal vorstellen, wie es nun weitergehen wird. Mit “Schattenträume” hat ein Umbruch stattgefunden, dessen Ausmaß man wohl erst im vierten Teil ganz begreifen wird. Bis dahin, hoffe ich, dass nicht allzu viel Zeit bis zu dessen Erscheinen vergehen wird.

    St. Vladimirs Academy – Das erste deutsche Vampire Academy-Forum, nach der Romanserie von Richelle Mead!

     

    “Cedars Hollow” von Charlotte Schäfer

        geschrieben am 29. August 2009
    Kategorie/n: 2 Sterne » Ein Kommentar

    Bewertung:
    Verlag: Sieben Verlag
    Seiten: 200
    Preis: 14,90 EUR
    Autorin: Charlotte Schäfer

    Nach dem mysteriösen Tod ihrer Mutter, findet sich Hazel in einer Welt aus Schweigen und Mitleid wieder. Einziger Lichtblick in einem immer schwerer zu ertragenden Alltag ist ihre Freundschaft zu dem charismatischen Dave, den sie am Tag der Beerdigung ihrer Mutter zum ersten Mal trifft. Bald entdeckt Hazel jedoch, dass sich mehr hinter Dave verbirgt, und dass das Leben im beschaulichen britischen Städtchen Cedars Hollow gefährlicher ist, als sie es je erahnen konnte. Und was hat es mit dem Jungen auf sich, der Hazel auf Schritt und Tritt verfolgt? Die beiden jungen Männer sind so gegensätzlich wie Blut und Wasser, und doch haben sie etwas gemeinsam. Ein Hauch unheimlicher Faszination umgibt sie, der Hazel magisch anzieht. Als die Ereignisse bedrohlich werden, weiß Hazel nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann. Sagen Vampire überhaupt jemals die Wahrheit?

    Eigentlich klang Titel, als auch Inhalt ganz vielversprechend. Cedars Hollow. Ich erwartete eine britische gewöhnliche Kleinstadt mit einem düsteren Geheimnis. Einem wirklich düsteren Geheimnis und nicht nur, dass sie einige Vampire beherbergte – was inzwischen ja keine große Überraschung mehr ist, wenn man viel Fantasy liest.
    Man hört es ja bereits heraus: Es gab weder ein düsteres Geheimnis, noch drehte sich das Buch wirklich um eine britische Kleinstadt, die immerhin titelgebend ist.

    Stattdessen ist der eigentliche Mittelpunkt der Geschichte, Hazel. Ein gewöhnliches Mädchen, das gerade ihre Mutter verloren hat und tief über deren Verlust trauert. In der ganzen Geschichte muss ich geschehen, dass einzig der Schmerz um ihre Mutter wirklich fühlbar gewesen war. Mir fehlte der Tiefgrund in den Charakteren und man hatte es zudem nicht leicht alles nachzuempfinden, da die Handlung einer viel zu rasanten Geschwindigkeit folgt.

    Ein weiterer Punkt, der mich enttäuschte, ist die Tatsache, dass wirklich alles abzusehen war. Die Überraschung darüber, wer gut oder böse war, wer Verrat beging und wer nicht, war praktisch von vornherein zu ahnen. Demnach konnte auch keine Enthüllung einen wirklich vom Hocker hauen.

    Die Charaktere in der Geschichte waren teilweise mehr als überrascht. Was mich sogar ein wenig ärgerlich stimmte. Hazel mochte vielleicht etwas “Besonderes” sein, doch wirkte sie nicht wie etwas besonderes. Corvus hatte sie einmal als “klug” bezeichnet. Erstaunlich jedoch, dass sie eine extrem ausgeprägte Kurzsicht und wirklich über keinerlei Kombinationsgabe verfügte, um sich vorzustellen, wer wohl hinter dem Tod ihrer Mutter steckte – obwohl ihr doch alle Offensichtlichkeiten bereits auf dem Präsentierteller serviert wurden?

    Am schrecklichsten empfand ich die Dialoge. Vielleicht hätte ich mitzählen sollen, denn dann hätte ich nun sagen können, wie oft sich jemand bei jemand anderem entschuldigt hätte. Ich bin ein höflicher Mensch, aber das gab auch mir den Rest.

    Ich kann nicht gerade behaupten, dass mich Cedars Hollow begeistert hat, obwohl ich mir anders gewünscht hatte. Vielleicht bin ich auch deswegen so kritisch, weil es mir wirklich dermaßen in meinen Erwartungen enttäuscht hat.

    Trotzdem möchte ich dem Buch wenigstens zwei Sterne geben. Einen für Dave und den anderen für Corvus. Es könnte natürlich aber auch gut möglich sein, dass ich das Buch deshalb so schlecht bewerte, weil ich einfach so unglaublich enttäuscht davon bin, dass wirklich nichts tiefgründigeres hinter Daves Charaktere steckt. Gerade, weil man ihn zu Beginn der Geschichte so liebgewonnen hatte und leider viel zu schnell aufgeklärt wurde, hätte ich diesbezüglich einfach mehr erwartet, als nur “gut” und “böse”.

    Also wo war nun die Überraschung? Und warum war alles viel zu seicht, obwohl man mehr daraus hätte machen können?

     

    “Evernight” von Claudia Gray

        geschrieben am 14. August 2009
    Kategorie/n: 3 Sterne » 3 Kommentare

    Bewertung:
    Verlag: Penhaligon Verlag
    Seiten: 384
    Preis: 18,95 EUR
    Autorin: Claudia Gray

    An jedem Ort wäre Bianca lieber als an diesem: Das Evernight-Internat ist eine Eliteschule, und die anderen Schüler sind einfach zu perfekt – zu clever, zu schön, zu rücksichtslos. Bianca weiß, dass sie niemals dazugehören wird, und reißt aus. Doch sie soll nicht weit kommen. Noch auf dem Gelände der Schule läuft sie Lucas in die Arme. Der junge Mann ist ebenso ein Einzelgänger wie sie, und er ist anscheinend fest entschlossen, das auch zu bleiben. Bianca merkt sehr schnell, dass es eine besondere Verbindung zwischen ihr und Lucas gibt, eine Anziehungskraft, die jedes normale Maß übersteigt. Doch sie muss auch erkennen, dass Lucas von dunklen Geheimnissen umgeben ist. Von Geheimnissen, die alles in Frage stellen, woran Bianca jemals geglaubt hat …

    Eigentlich fängt es bereits mit der Kurzbeschreibung an. Ich weiß nicht was ich erwartet habe, doch das, was ich dann las, war etwas ganz anderes, als ich im letzten Teil dieser Beschreibung zu lesen bekomme. Fakt ist, diese besondere Verbindung zwischen Bianca und Lucas ist nichts Besonderes und eigentlich nur verständlich, wenn man ihre Lage kennt und außerdem stellt Lucas Geheimnis ganz sicherlich nicht Biancas Glauben in Frage.

    Ich habe so darauf gehofft, dass es ein tolles Buch ist und wurde leider bitter enttäuscht. Die meiste Zeit über gibt es eigentlich keinen “echten Konflikt” in der Geschichte. Trotzdem rennen Bianca und Lucas durch die Seiten und machen sich selbst das Leben schwer. Bis dann der erste Konflikt kommt, hat man fast schon die Mitte erreicht und fühlt sich auf einmal betrogen, denn das hätte ich nicht erwartet. Das es um Vampire geht, wusste man und es wurden auch immer merkwürdige Andeutungen gemacht, jedoch hat man die eher nicht verstanden, als das man sie mit jemanden in Verbindung bringen würde.

    Achtung, aber ihr muss ich leider etwas spoilern, um darüber zu schreiben.

    Und ab da an geht’s mit der Geschichte in meinen Augen eigentlich nur noch bergab. Das Verhalten der Charaktere erscheint mit einfach nicht nachvollziehbar. Weder deren Eltern noch die Lehrer hatten Bianca den Umgang mit Lucas verboten, obwohl sie eigentlich von anfang an wussten, was geschehen würde. Bianca ist vor allem die Schlimmste von allen. Frassen sie zu Beginn die Schuldgefühle noch auf, nachdem sie Lucas angegriffen hatte, nahm sie sich danach fast gar nicht mehr in Acht und dachte überhaupt nicht an die Konsequenzen. Kein Wunder. Am Ende kam’s so, wie’s kommen musste.

    Bianca war sowieso die ganzen Seiten über nicht unbedingt die Hellste. Eigentlich hatte sie nichts anderes im Kopf als “ihren” Lucas, ihre Jammereien und seltsamen Fantasien. Lucas hat ihr sofort zu Beginn erzählt, dass einer seiner Ur-Großväter vor 150 Jahren in Evernight zur Schule ging und trotzdem hat dieses Mädchen einfach nicht eins und eins zusammen gezählt! Es mag eine Sache sein, dass ihre Eltern ihr noch nicht viel über die Welt der Vampire verraten hatten, eine andere ist es jedoch, das Wissen, dass sie hat und dazu vollkommen ausreicht, überhaupt nicht zu benutzen. Dass sie aber nicht sonderlich oft von ihrem Verstand gebrauch machte, hatte man inzwischen bereits oft genug zu lesen bekommen.

    Das “Finale” der Geschichte brachte mich beim Lesen ebenfalls auf die Palme. Lange wusste man warten, bis sich endlich was ereignet hat und als es dann da war, war es genauso schnell wieder vorbei. Ganz zu Schweigen davon, dass der Prolog nicht mal nahtlos an die Geschichte angeknüpft und eigentlich ein vollkommen “überflüssiges Geschehen” war.

    Ich bin wirklich enttäuscht, weil ich mir so viel mehr erhoffte. Ich weiß auch nicht, ob ich mir den zweiten Teil holen werde, denn im Grunde ist die Geschichte von Bianca und Lucas weder lesenswert, noch interessant – und für diesen Preis viel zu teuer.

     

    Schreibwettbewerb “Traumtinte”

        geschrieben am 26. Juli 2009
    Kategorie/n: Bücherregal, Linktipps » Ein Kommentar

    In der Schreibwerkstatt findet noch bis zum 31. Juli 2009 der erste große Schreibwettbewerb statt, bei dem es tolle Geldpreise zu gewinnen gibt. Bis auf eine Wortbegrenzung von 1.000 bis 2.000 Wörtern gibt es sonst bis auf das vorgegebene Thema “Traumtinte” – Entschuldigung Jacky – keinerlei Einschränkungen und es bleib vollkommen freie Hand gelassen.

    Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, dann werft einen Blick in die Schreibwerkstatt hinein.

     


    Alltag
    Artikel-Feed
    Login

    Stöckchen
    Kommentar-Feed
     



    Schreibtisch



    Organisation
    Softwaretipps

    Schreiblektüre
    Schreiblinks



    Mein Projekt



    Entwicklung
    Motivation
    Erster Entwurf  

    Charaktere
    Plot
    Zweiter Entwurf



    Rezesionen



    Bücherregal







    Bloggerwelt



    Paradepower
    tick tack 2009
    Linktipps

    Blogparaden
    tick tack 2010
     



    Blogroll



    Aki
    Bettina
    Lisa & Jana
    Missi & Lara
    Sasu
    Zen

    Alice
    Lara
    Missi
    Nekoji
    Yoko
    Weitere Links



    Schreiblinks



    Schriftsteller werden
    Schreibwerkstatt

    Lilly Berry