“Vampire Academy” von Richelle Mead

    geschrieben am 27. Juni 2009
Kategorie/n: 4 Sterne, Linktipps » 3 Kommentare

Autorin: Website.
Band 1 – Seiten: 302. Preis: 12,95 EUR.
Band 2 – Seiten: 298. Preis: 12,95 EUR.

Band 1 – Blutsschwestern
St. Vladimirs ist eine Schule für junge Vampire. Auch Rose Hathaway – halb Mensch, halb Vampirin – wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer beste Freundin Lissa zur Seite zu stehen, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Da kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rosa anvertrauen kann, ist der attraktive Wächter Dimitri …

Nachdem auf einmal dieser Wirbel um Bis(s) losgegangen ist, hatte ich Vampire eigentlich ziemlich satt. Trotzdem hat mich dann vor ein paar Monaten irgendetwas dazu bewogen einen Blick in Vampire Academy zu werfen. Ich bin wahnsinnig froh, dass ich es getan habe. Mich begeistern die beiden bisher erschienenen Bände sogar so sehr, dass ich ins Schwärmen geraten könnte. xD

Als ich meiner besten Freundin den ersten Band “Blutsschwestern” zum Lesen gegeben habe, ging’s ihr genauso. Was sie jedoch anzumerken hatte, war, dass der Schreibstil teilweise sehr umgangssprachlich ist. Recht hat sie und das ist mir bis dato gar nicht so aufgefallen xD. Was jedoch auch für die Serie spricht, wie ich finde. Die spannende Handlung und der Witz in der Geschichte hat einfach dieses kleine Detail in den Schatten gestellt. ^^

Außerdem muss zu dem umgangssprachlichen Schreibstil gesagt werden, dass die Handlung aus der Sicht von Rose Hathaway erzählt wird. Ihrer Art ist es ebenfalls zu verdanken, dass ich Vampire Academy nun zu meinen Lieblingsbüchern zählen möchte. Ich habe es ja langsam so satt, dass die weiblichen Protagonistinnen meist sehr passiv erscheinen. Doch hier ist endlich mal ein Mädchen mit Pfeffer. :)

Meist ist es auch so, dass, wenn mich einer fragt, wie ich den zweiten Band finde, meine einzige Antwort darauf nur immer wieder ist: “anders”. Übersetzt man das, dann heißt das so viel wie: “Ich hasse diese ganzen Veränderungen. Mir hat der erste Band viel besser gefallen.”
Doch bei “Blaues Blut” ist genau das Gegenteil der Fall. Es gibt Veränderungen, ja. Aber diese gefallen mir *hihi*. Adrian Ivashkow ist wohl auch nicht ganz unschuldig daran :D.

Im September 2009 erscheint sogar schon der dritte Band “Schattenträume”. Leider sind die Bücher mit ca. 300 Seiten immer recht dünn. Gott sei Dank halten sich die Erscheinungstermine nicht allzu weit auseinander, jedoch auch nur, weil die Serie in den USA schon ein wenig weiter ist. Bald werden wir sie wohl auch eingeholt haben und genauso lange warten müssen. xD

Gerne hätte ich euch auch die Zusammenfassungen der anderen beiden Bände gegeben, aber ich möchte ja nichts verraten . ;)

Vielleicht seit ihr ja neugierig geworden oder bereits ein Fan der Serie. Da lohnt sich doch ein kleiner Link zum ersten deutschen Vampire Academy-Forum :). Also hereinspaziert in St. Vladmirs Academy!

 

“City of Bones” von Cassandra Clare

    geschrieben am 28. Dezember 2008
Kategorie/n: 4 Sterne » 9 Kommentare

Bewertung:
Verlag: Arena Verlag
Seiten: 512
Preis: 17,95 EUR
Autorin: Cassandra Clare

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jace’ Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Zu diesem Buch etwas zu schreiben ist sehr schwer für mich. Bei “City of Bones” geht mir nämlich so viel durch den Kopf, dass ich mich wirklich abmühen muss, nichts davon zu vergessen.

Ich weiß nicht, ob Cassandra Clare jemanden ein Begriff ist. Alle, die sich mit Harry Potter befassen und Fanfictions schreiben, dürfte der Namen jedoch wirklich ein Begriff sein (zumindest in ähnlicher Form: Cassandra Claire). Bevor Cassandra Clare ihren Debütroman veröffentlichte, war sie bereits in der Fanfiction-Welt bekannt wie ein bunter Hund. Von ihr stammten die Draco-Triologie, die die Teile “Draco Dormiens”, “Draco Sinister” und “Draco Veritas” umfasste, jedoch leider heute nicht mehr im Netz erhältlich ist, seitdem sie eine ernsthafte Schriftsteller-Karriere begonnen hatte.

Sie war sogar so bekannt, dass ihre Person in der FF-Welt auch äußerst umstritten war. Es kamen Vorwürfe auf, dass sie Zitate und Szenen übernommen hätte u. a. aus der Fernsehserie Buffy. Letzten Endes führte dies dann auch zu dem Ausschluss bei dem bekannten Fanfiction-Archiv Fanfiction.net.

Was wirklich daran dran ist, kann ich ehrlich gesagt nicht beantworten. Wirkliche Parallelen zu Buffy und ihren Fanfictions habe ich nie entdecken können. Vielleicht auch aus diesem Grund, dass ich nicht mit beidem gleichzeitig in Berührung kam und ich mich auch nicht dafür auszeichne, besonders gut im Zitieren zu sein.

Schade finde ich wirklich, dass nach diesem Plagiatsvorwurf, der nun doch viele Jahre zurückliegt, noch immer geraunt wird, wenn man ihren Namen ließ. Nachdem ich “City of Bones” zuende gelesen hatte, habe ich mich ein wenig im Internet umgesehen und mir ein paar Meinung dazu durchgelesen. “City of Bones” soll ebenfalls eine Mischung aus diversen anderen Geschichten sein und dazu noch schlecht geschrieben.

Natürlich kann ich klauen nicht gut heißen. Gerade, weil ich selber schreibe. Da ich aber dieses Thema nicht beurteilen kann, will ich es nicht großartig aufgreifen. In meinen Augen ähneln sich viele Geschichten. Man muss sich nur derzeit die Empörung ansehen, die bei Hardcor-Bis(s) Fans durch die Reihen geht, wenn man von Tanja Heitmanns “Morgenrot” spricht. Aber mal ehrlich? Heißt es denn plötzlich, dass jeder Vampir-Roman, der nach der Bis(s)-Serie erscheint, eine Kopie von Bis(s) sein soll? Lächerlich.

Letzten Endes kann ich also nur davon sprechen, was ich empfunden habe, als ich “City of Bones” gelesen habe. Hier also ganz neutral meine Meinung zu diesem Buch, das mich wirklich begeistert hat.

“City of Bones” trifft genau meinen Geschmack an Geschichte, den ich so sehr liebe. Dieses Buch ist witzig geschrieben, sprießt nur so vor Sarkasmus und ist gleichzeitig unheimlich spannend und fesseln zu lesen. Genauso gut wie sie es bei ihren Fanfictions damals beherrschte, versteht Cassandra Clare es hier nun ebenfalls gut, eine Geschichte zu erzählen.

Schon immer mochte ich ihren flüssigen sauberen Schreibstil und die Art, wie sie bei Beschreibungen besonders in Detail geht. Gerade, wie ich finde, besteht bei Fantasy die Gefahr, dass der Autor den Leser aus den Augen verliert und sich unheimliche Komplexitäten aus dem Hut zaubern. Das Ergebnis: Ein vollkommen verwirrter Leser. So sehr ich Fantasy also auch liebe, ist es doch so, dass ich davor zurückschrecke, weil es ein ziemlich anstrengendes Genre ist. Ich bin sehr erleichtert, dass genau das, bei “City of Bones” wirklich nicht der Fall ist. Zusammen mit der unwissenden Clary entdeckt auch der Leser die vollkommen neue Welt, so dass selbst dann, wenn es wirklich droht, komplizierter zu werden, der Leser dabei nicht vergessen wird.

Besonders gut gefällt mir die Darstellung des Jace’. Ein Held mit Ecken und Kanten, so wie ich es liebe. Gleichzeitig noch jemand, mit einem richtig tollen Humor. Ich kann mir vorstellen, dass Cassandra Clare bei Jace stetig den Draco Malfoy im Hinterkopf hatte, den sie damals mit ihrer Trilogie schuf – jedoch damit auch sehr von dem eigentlichen Original abwich.

Eigentlich gibt es nur eine Sache, die mich an dem Buch wirklich enttäuscht. Und das ist die bittere Wahrheit, die Jace und Clary gegen Ende zu erfahren habe.

Mir wurde einmal beigebracht, dass meine seine Leser nie betrügen darf. Ehrlich gesagt, habe ich diesen Satz nie verstanden. Wie sollte man den sonst geschickt ein Geheimnis bis zum Ende aufbewahren? Als ich jedoch das zwischen Jace und Clary gelesen habe, fühlte ich mich zum ersten Mal von einem Buch betrogen. Klingt richtig theatralisch, ich weiß, aber was soll man machen.

Es ist schwer es richtig zu erklären, wenn man nicht genau ins Detail gehen will, um nichts zu verraten.

Für Cassandra Clare-Liebhaber oder wenigstens solche, die die Draco-Triologie gerne mochten, ist dieses Buch wirklich ein wahrhafter Glücksgriff. Genauso wie für jeden anderen, der auf witzige und spannende Fantasy-Geschichten, in sich auch nach Romantik sehnen, aber nicht gleich so sehr, dass es in Kitsch ausartet. Ich liebe die Geschichte von Clary und Jace wirklich und kann es kaum erwarten, bis im Juli 2009 der dritte Teil erscheinen wird. Gerade bin ich nämlich dabei den zweiten zu verschlingen.

 

“Schokolade zum Frühstück” von Helen Fielding

    geschrieben am 17. November 2008
Kategorie/n: 4 Sterne » 9 Kommentare

Bewertung:
Verlag: Goldmann Verlag
Seiten: 352
Preis: 8,00 EUR

Bridget Jones ist eine Frau von heute:
Sie hat keinen Mann, dafür eine Mutter, die es nur gut mit ihr meint, und einen besten Freund, der nicht auf Frauen steht. Und sie hat Jude und Shazzer. Gemeinsam löst das Damentrio alle zentralen Fragen des Daseins – von der Bindungsangst der Männer über Dreißig bis zur Interpretation von Schwangerschaftstests. Doch vor ein paar von Bridgets Problemen kapituliert sogar der weibliche Krisenstab. Sie heißen: Daniel Cleaver, Mark Darcy und – Mutter.

Ich bin ziemlich Bridget Jones-geschädigt. Zumindest was die Filme betrifft, weiß ich nicht, wie oft ich sie mir schon angeschaut habe. Ich liebe einfach diese Frau *__*. Für mich natürlich Grund genug mich auch mal an das Buch zum ersten Teil zu wagen.

Ich muss sagen, dass auch das Buch mir viele Lacher entlockte, trotzdem fand ich es aber gewöhnungsbedürftig. Wahrscheinlich mag es an der Tagebuch-Form liegen, in der es geschrieben war. Jedoch lag es auch daran, dass ich viele Szenen aus dem Film vermisste. Das man aber dem Original schlecht Vorwürfe machen kann, weil man im Film wieder seiner Fantasie freien Lauf gelassen hat ist mir aber natürlich auch bewusst.

Irgendwie finde ich es etwas schwer das Buch für mich einzuschätzen. Einerseits habe ich es gerne gelesen, andererseits fand ich es auch ein wenig lästig, dass alles sich etwas langatmig hinzog. Bei einigen Szenen habe ich mich auch gefragt was sie eigentlich sollten. Zum Beispiel als es um die Nasenoperation von Bridgets Freund. Ich brauche einfach ein klare Bild. Für mich muss alles zusammenhängen und darf nichts überflüssig wirken. Vielleicht bin ich auch deswegen nicht so sehr für “Reallife-Bücher” geschaffen. Ich muss auch sagen, dass mein Geschmack schwer zu treffen ist bzw. ich ziemlich kritisch bin, was Bücher betrifft. Letztendlich bleib ich aber lieber beim Film. Alles in allem jedoch: Ein netter kleiner Snack für Zwischendurch, wenn ich es mal so ausdrücken darf.

 


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