“Bis(s) zum Ende der Nacht” von Stephenie Meyer

    geschrieben am 26. Februar 2009
Kategorie/n: 3 Sterne » 2 Kommentare

Bewertung:
Verlag: Carlsen
Seiten: 788
Preis: 24,90 EUR
Autorin: Stephenie Meyer

Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegen hinter Bella. Ein Jahr, indem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jacob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich, auch wenn es so aussieht, als setze sie eine Entwicklung in Gange, die möglicherweise verheerend für sie alle ist.
Noch hofft Bella, die verschiedenen Fäden ihres Lebens wieder zusammenführen zu können, da droht alles für immer zerstört zu werden …

Endlich ist es soweit. Die Geschichte von Bella und Edward findet mit dem letzten Band „Bi(s) zum Ende der Nacht“ ihr Ende. Letzte Bände werden von mir immer mit einem besonderen Gefühl gelesen. Dieses Buch bildete da keine Ausnahme. So stellte man sich die Frage, ob Bella und Edward eine glückliche Zukunft haben werden oder was dann mit Jacob geschieht, wenn Bella nicht sogar mit ihm zusammen kommen wird. Viel entscheidender ist jedoch die Frage, ob Bella wirklich zu einem Vampir wird.

Gott sei Dank – nachdem man sich bei jedem Band der Geschichte eine Antwort erhofft hatte und immer wieder enttäuscht wurde – endlich werden diese Fragen alle geklärt. Ob gut oder weniger gut, liegt in eurem ermessen.

In meinen Augen hätte Stephenie Meyer alles nicht besser lösen können. Sehr angetan bin ich auch von Bellas Entwicklung im letzten Band. Endlich schafft sie es durch die Veränderungen, die sie in der Geschichte beeinflussen werden, ihre „Opferrolle“ abzulegen. Anders kann ich sie leider nicht beschreiben. In den Vorgängerbänden war ihr Leiden und das Jammern für mich viel zu extrem. Als Beispiel möchte ich hier den Klippensprung in „Bis(s) zur Mittagsstunde“ nennen. Besonders eingefleischte Bis(s)-Fans mögen mich schelten, aber ich hätte es fast nicht mehr ausgehalten. Umso schöner finde ich es, dass mir der letzte Band nicht auf die Nerven ging.

Insgesamt ist Bis(s) zum Ende der Nacht in gewisser Art und Weise schon fast „düsterer“ als der Rest der Geschichte. Genauso wie es sich deutlich von den anderen Bänden abhebt. Es ist einfach anders und man muss sich beim Lesen darauf gefasst machen, dass man viele Überraschungen zu erwarten hat. Leider sind jedoch die Überraschungen etwas gewesen, was nach einer gewissen Zeit bereits vorhersehbar war, was ich dann doch etwas schade fand, denn es hat mich nie voll erwischt gehabt.

Genauso schade muss ich sagen, ist, dass wir anscheinend nie wirklich einen Blick in Edwards Gedanken erhaschen werden. Erst kürzlich bin ich dazu gekommen „Auf den ersten Blick“ zu lesen und wahrscheinlich deswegen so erpicht darauf. Doch schon immer hat es mir ein wenig gefehlt, wie wenig wir von ihm mitbekommen. Ist im letzten Band Jacob sogar ein ganzes Buch gewidmet, bleibt Edwards hingegen für immer verschlossen. Gerade zum Ende der Geschichte hatte ich da eigentlich anderes erwartet gehabt. Aber man will sich nicht beklagen. Hat man doch noch die Szene aus dem dritten Band zwischen Edward und Jacob in der Höhle – Bis(s) zum Abendrot – in der man zum ersten Mal mitbekommen hat, wie Edward sich fühlt. Ja, zumindest eine Szenen. Zwar schwacher Trost, aber immerhin.

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern – ausgenommen den ersten Band „Bis(s) zum Morgengrauen“ – gefällt mir „Bis(s) zum Ende der Nacht“ viel besser. Wahrscheinlich ist es die rasante Entwicklung von allem, dass das Buch nicht so langatmig macht, wie es bei den anderen leider der Fall war. Trotz dessen, wie gesagt, meinen absoluten Favoriten kann man auch mit dem letzten Band nicht toppen. Aber kein Wunder. Wer will schon gerne das Ende von etwas haben. Viel lieber ruft man sich in Erinnerung wie alles begonnen hatte.

 

tick tack – Woche 4

    geschrieben am 1. Februar 2009
Kategorie/n: tick tack 2009 » 8 Kommentare

Leider gibt es keine Tick Tack – Woche 3. Aber man kann mir ruhig glauben, dass ich mich sehr an diese Woche erinnern werde, weil sie einen emotionallen Eindruck in meinem Tagebuch hinterlassen hat.

Kurz gesagt
In dieser Woche gab’s von allem sehr wenig. Fast kein Internet. Fast keine Freunde. Fast kein Schlaf. Und von dem Unnötigsten sehr viel. Jede Menge Tränen.

Mein Hobby
Ich habe den Prolog geschrieben :). Dabei wollte ich eigentlich gar nicht so früh mit der Geschichte beginnen. Mist. xD Aber es kam so über mich …

Am meisten gehört
Weiß ich leider gar nicht so genau. Ich habe einfach mein Handy in der U-Bahn rauf und runter gehört. Wie immer eben.

Gerade lese ich
Der geheime Zirkel – Kartiks Schicksal von Libba Bray. Spannend, aber ein wenig zu viel Magie für meinen Geschmack.

Bester Film der letzten Tage
Ich habe keine Filme gesehen.

Was beschäftigt mich?
Ich muss Morgen ein Referat halten und irgendwie schaff ich’s nicht!

 

tick tack – Woche 2

    geschrieben am 17. Januar 2009
Kategorie/n: tick tack 2009 » 5 Kommentare

Kurz gesagt
Voller Arbeit, Arbeit, Arbeit. Die neue Abteilung „Personalwesen“ hat wirklich einiges zu bieten – macht jedoch auch Spaß.
Gleichzeitig habe ich es mir auch aber gut gehen lassen und entspannt, weil ich ziemlich fertig bin. Genau das sind solche Wochen, in denen ich es jedoch dann hasse, wenn mich andere Leute in gewissen Punkten unter Druck setzten wollen. Erst recht dann, wenn es eigentlich ganz unnötig ist. -.-

Mein Hobby
Seit Sylvester schwirrt mir bereits eine Idee im Kopf rum. Letztes Wochenende habe ich da mal ein wenig dran gearbeitet und mir eine Geschichte für ein eigenes Werk entwickelt. Ich will nicht sagen „eigenes Buch“, denn das wäre bereits zu hoch gegriffen. Wie man auch da merkt, denn seit Sonntag hatte ich nun auch keine Zeit und Luft mehr dafür.

Am meisten gehört
Ich glaube, ich habe noch nie jemanden so lange hören können, als Clueso. Seit Anfang November höre ich mir seine Sachen auf dem Handy in der S- oder U-Bahn rauf und runter an und werde sie einfach nicht satt. Einfach herrlich. :D

Gerade lese ich
Leider nichts. Mansfield Park von Jane Austen habe ich erst mal beiseite gelegt (genauso wie auch letzte Woche auf Seite 136). Dafür habe ich jetzt irgendwie keinen Kopf.
Stattdessen habe ich vergangenen Samstag Die Bücherdiebin von Markus Zusak verschlungen. Ja, richtig. Wirklich verschlungen. Endlich mal wieder ein Buch, dass einfach nur unglaublich zu lesen ist.

Bester Film der letzten Tage
Ich habe keine Filme gesehen.

Was beschäftigt mich?
Vorfreude. Ich rede ja bereits schon seit einem Jahr davon und endlich ist es nun offizell. Heute habe ich meinen London-Urlaub gebucht :). Ich kann es kaum erwarten und jetzt ist es bereits so, dass ich bereits vom nächsten Urlaub träume, ohne bereits in London gewesen zu sein xD. Nächstes Reiseziel, ganz klar: Schottland oder Island.

 

Projekt Tick, Tack

    geschrieben am 5. Januar 2009
Kategorie/n: Bloggerwelt, tick tack 2009 » Ein Kommentar

Heute startet das Projekt ein Projekt von Yoko unter dem Namen tick, tack – Schau wie die Zeit vergeht.

Das Thema des Projekts ist eine schöne Idee. In einem Jahr soll man verschiedene Bereiche in seinem Leben im Auge behalten und dazu etwas posten. Egal ob es nun ein Bild ist oder ein schriftlicher Eintrag ist. Ganz toll daran ist, dass man wahrscheinlich intensiver mitbekommt, was passiert und was sich in einem Jahr alles ändern kann. Wer mitmachen will, kann gerne bei Yoko vorbeischauen. :)
Wie man sich sicherlich denken kann, bin ich selber dabei. ^^

 

Lara kürt mich

    geschrieben am 5. Januar 2009
Kategorie/n: Bloggerwelt » Keine Kommentare

Seit einiger Zeit kürt Lara regelmäßig auf Caileala ihren Blog des Monats und dieses Mal ist die Wahl auf mich gefallen. Was mich wirklich wahnsinnig glücklich macht. *hihi* Ich danke dir noch einmal wahnsinnig dafür, Lara. ^^

Wer lesen möchte, was Lara dazu so lieb geschrieben hat, kann gerne hier nachlesen gehen. :D

 

“City of Bones” von Cassandra Clare

    geschrieben am 28. Dezember 2008
Kategorie/n: 4 Sterne » 9 Kommentare

Bewertung:
Verlag: Arena Verlag
Seiten: 512
Preis: 17,95 EUR
Autorin: Cassandra Clare

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jace’ Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Zu diesem Buch etwas zu schreiben ist sehr schwer für mich. Bei “City of Bones” geht mir nämlich so viel durch den Kopf, dass ich mich wirklich abmühen muss, nichts davon zu vergessen.

Ich weiß nicht, ob Cassandra Clare jemanden ein Begriff ist. Alle, die sich mit Harry Potter befassen und Fanfictions schreiben, dürfte der Namen jedoch wirklich ein Begriff sein (zumindest in ähnlicher Form: Cassandra Claire). Bevor Cassandra Clare ihren Debütroman veröffentlichte, war sie bereits in der Fanfiction-Welt bekannt wie ein bunter Hund. Von ihr stammten die Draco-Triologie, die die Teile “Draco Dormiens”, “Draco Sinister” und “Draco Veritas” umfasste, jedoch leider heute nicht mehr im Netz erhältlich ist, seitdem sie eine ernsthafte Schriftsteller-Karriere begonnen hatte.

Sie war sogar so bekannt, dass ihre Person in der FF-Welt auch äußerst umstritten war. Es kamen Vorwürfe auf, dass sie Zitate und Szenen übernommen hätte u. a. aus der Fernsehserie Buffy. Letzten Endes führte dies dann auch zu dem Ausschluss bei dem bekannten Fanfiction-Archiv Fanfiction.net.

Was wirklich daran dran ist, kann ich ehrlich gesagt nicht beantworten. Wirkliche Parallelen zu Buffy und ihren Fanfictions habe ich nie entdecken können. Vielleicht auch aus diesem Grund, dass ich nicht mit beidem gleichzeitig in Berührung kam und ich mich auch nicht dafür auszeichne, besonders gut im Zitieren zu sein.

Schade finde ich wirklich, dass nach diesem Plagiatsvorwurf, der nun doch viele Jahre zurückliegt, noch immer geraunt wird, wenn man ihren Namen ließ. Nachdem ich “City of Bones” zuende gelesen hatte, habe ich mich ein wenig im Internet umgesehen und mir ein paar Meinung dazu durchgelesen. “City of Bones” soll ebenfalls eine Mischung aus diversen anderen Geschichten sein und dazu noch schlecht geschrieben.

Natürlich kann ich klauen nicht gut heißen. Gerade, weil ich selber schreibe. Da ich aber dieses Thema nicht beurteilen kann, will ich es nicht großartig aufgreifen. In meinen Augen ähneln sich viele Geschichten. Man muss sich nur derzeit die Empörung ansehen, die bei Hardcor-Bis(s) Fans durch die Reihen geht, wenn man von Tanja Heitmanns “Morgenrot” spricht. Aber mal ehrlich? Heißt es denn plötzlich, dass jeder Vampir-Roman, der nach der Bis(s)-Serie erscheint, eine Kopie von Bis(s) sein soll? Lächerlich.

Letzten Endes kann ich also nur davon sprechen, was ich empfunden habe, als ich “City of Bones” gelesen habe. Hier also ganz neutral meine Meinung zu diesem Buch, das mich wirklich begeistert hat.

“City of Bones” trifft genau meinen Geschmack an Geschichte, den ich so sehr liebe. Dieses Buch ist witzig geschrieben, sprießt nur so vor Sarkasmus und ist gleichzeitig unheimlich spannend und fesseln zu lesen. Genauso gut wie sie es bei ihren Fanfictions damals beherrschte, versteht Cassandra Clare es hier nun ebenfalls gut, eine Geschichte zu erzählen.

Schon immer mochte ich ihren flüssigen sauberen Schreibstil und die Art, wie sie bei Beschreibungen besonders in Detail geht. Gerade, wie ich finde, besteht bei Fantasy die Gefahr, dass der Autor den Leser aus den Augen verliert und sich unheimliche Komplexitäten aus dem Hut zaubern. Das Ergebnis: Ein vollkommen verwirrter Leser. So sehr ich Fantasy also auch liebe, ist es doch so, dass ich davor zurückschrecke, weil es ein ziemlich anstrengendes Genre ist. Ich bin sehr erleichtert, dass genau das, bei “City of Bones” wirklich nicht der Fall ist. Zusammen mit der unwissenden Clary entdeckt auch der Leser die vollkommen neue Welt, so dass selbst dann, wenn es wirklich droht, komplizierter zu werden, der Leser dabei nicht vergessen wird.

Besonders gut gefällt mir die Darstellung des Jace’. Ein Held mit Ecken und Kanten, so wie ich es liebe. Gleichzeitig noch jemand, mit einem richtig tollen Humor. Ich kann mir vorstellen, dass Cassandra Clare bei Jace stetig den Draco Malfoy im Hinterkopf hatte, den sie damals mit ihrer Trilogie schuf – jedoch damit auch sehr von dem eigentlichen Original abwich.

Eigentlich gibt es nur eine Sache, die mich an dem Buch wirklich enttäuscht. Und das ist die bittere Wahrheit, die Jace und Clary gegen Ende zu erfahren habe.

Mir wurde einmal beigebracht, dass meine seine Leser nie betrügen darf. Ehrlich gesagt, habe ich diesen Satz nie verstanden. Wie sollte man den sonst geschickt ein Geheimnis bis zum Ende aufbewahren? Als ich jedoch das zwischen Jace und Clary gelesen habe, fühlte ich mich zum ersten Mal von einem Buch betrogen. Klingt richtig theatralisch, ich weiß, aber was soll man machen.

Es ist schwer es richtig zu erklären, wenn man nicht genau ins Detail gehen will, um nichts zu verraten.

Für Cassandra Clare-Liebhaber oder wenigstens solche, die die Draco-Triologie gerne mochten, ist dieses Buch wirklich ein wahrhafter Glücksgriff. Genauso wie für jeden anderen, der auf witzige und spannende Fantasy-Geschichten, in sich auch nach Romantik sehnen, aber nicht gleich so sehr, dass es in Kitsch ausartet. Ich liebe die Geschichte von Clary und Jace wirklich und kann es kaum erwarten, bis im Juli 2009 der dritte Teil erscheinen wird. Gerade bin ich nämlich dabei den zweiten zu verschlingen.

 


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